
André Brenner startete nach dem Abitur mit einer Buchhändlerausbildung in die Branche. Während seines anschließenden Studiums der Germanistik, Amerikanistik und Bohemistik in Berlin, Prag, Bonn und New Orleans arbeitete er weiterhin im Buchhandel.
Nach seinem Studium absolvierte André Brenner ein Volontariat im Lektorat und in der Herstellung beim Österreichischen Kunst- und Kulturverlag in Wien. Anschließend war er als Leiter für Vertrieb, Werbung und Marketing beim Knesebeck Verlag tätig, bevor er 2004 zu C.H.Beck wechselte. Dort verantwortet er die Vertriebs- und Werbeleitung für die Bereiche Literatur, Sachbuch und Wissenschaft.
2016 wurde er auf der Leipziger Buchmesse mit dem Sales Award ausgezeichnet. Die Jury würdigte insbesondere, dass es ihm gelungen sei, „den Verlag C.H.Beck über eine marktkonforme Öffnung und Veränderung des Literatur- und Sachbuchprogramms zu einer unverzichtbaren Größe im Handel zu machen“ und dabei als Person weitgehend im Hintergrund zu agieren.
Heute feiert André Brenner seinen 60. Geburtstag.
Sabine Knieper, Sortimentsmanagerin bei Hugendubel, gratuliert ihm zu diesem:
„Wenn man über Jahre zusammenarbeitet, lernt man die Menschen immer besser kennen – und bei Dir weiß ich das besonders zu schätzen. Auf Deine Zuverlässigkeit und Deine enorme Kompetenz kann man sich immer verlassen, und umso bemerkenswerter ist die Bescheidenheit und Freundlichkeit, mit der Du beides verbindest. Dein Gespür dafür, welche Titel wirklich relevant sind, ist beeindruckend – mit Deinen Einschätzungen liegst Du bisher fast immer richtig. Ich bewundere sehr, wie es Dir gelungen ist, einen derart renommierten Fach- und Sachbuchverlag stärker für ein breiteres Publikum zu öffnen, ohne dabei inhaltliche Substanz preiszugeben. Du bist ein echtes ‚Arbeitstier‘ und hast Dir gleichzeitig die wohltuende Fähigkeit bewahrt, die Bedeutung unserer Arbeit richtig einzuordnen und die Dinge nicht wichtiger zu nehmen, als sie sind. Und als ich bei einem Gespräch über Kafka eher beiläufig feststellen durfte, dass Du auch noch Tschechisch sprichst, hat mich das ziemlich beeindruckt, jedoch ohne mich bei Dir wirklich zu überraschen. Vor allem aber sind Treffen mit Dir nicht nur fachlich bereichernd, sondern immer auch ausgesprochen unterhaltsam – nicht zuletzt dank Deines Humors.
Zu Deinem 60. Geburtstag wünsche ich Dir von Herzen alles Gute und vor allem Gesundheit – und uns noch viele gemeinsame Gespräche über Bücher, Verlage, Kafka und alles, was sonst noch wichtig oder erfreulicherweise vollkommen unwichtig ist. Vielleicht bei einem Bier und einer Portion Pommes in der Maxvorstadt?“





