Rainer Malkowski, einer der wichtigsten deutschsprachigen Lyriker, ist gestern nach langer schwerer Krankheit verstorben.
Malkowski wurde 1939 in Berlin geboren, lebte als freier Schriftsteller in Brannenburg am Inn. 1975 erschien sein vielbeachtetes Debüt „Was für ein Morgen“, seither veröffentlichte er im Suhrkamp Verlag zahlreiche Gedichtbände und war Herausgeber verschiedener Anthologien. Zuletzt erschien bei Hanser im Frühjahr 2003 Malkowskis Nachdichtung des Armen Heinrich von Hartmann von Aue. Malkowski war Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. 1999 mit dem Joseph-Breitbach-Preis.
4. Feministische Buchwoche vom 18. bis 26. April 2026
Zum vierten Mal lädt das Netzwerk der BücherFrauen zur Feministischen Buchwoche ein: mit Lesungen, Diskussionsrunden, Führungen, Verlagsvorstellungen, Bookstore-Crawls und anderen Veranstaltungen in Buchhandlungen, Bibliotheken oder Archiven. Sie sollen dazu animieren,