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Lektorenpreis 2003 geht an Stefan Wendel

Der Lektorenpreis 2003 wurde auf der Frankfurter Buchmesse
an Stefan Wendel (Thienemann Verlag) (r.) vergeben. Kibuli, das Netzwerk von mittlerweile 76 deutschsprachigen Kinder- und
Jugendbuchautoren und Illustratoren, zeichnet damit einen
Lektor aus, der sich um die kreative und harmonische
Zusammenarbeit zwischen Autor, Lektor und Verlag besonders
verdient gemacht hat.

Nach Ansicht der Jury hat Stefan Wendel mit dem Autor Ralf
Isau
bei dessen Jugendbuch „Die unsichtbare Pyramide“
(erschienen Mitte September 2003) besonders vorbildlich
zusammengearbeitet. Dieses 800-Seiten-Projekt konnte sein
hohes Niveau durch die jederzeit fordernde und fördernde
Arbeit des Lektors Stefan Wendel noch weiter verbessern. Er
hielt – obwohl Cheflektor und mit Arbeit reichlich gesegnet
– jeden Termindruck von dem Autor fern und unterstützte ihn
auch in schwierigen Zeiten mit konstruktiven Anregungen und
Ideen. Besonders hervorzuheben ist, dass Stefan Wendel es
hervorragend verstanden hat, den Teamgeist zu fördern. Aus
diesen Gründen erhielt er den Lektorenpreis 2003.

Auf den nächsten Plätzen rangierten die Lektorin Gabi
Strobel
vom Baumhaus Verlag für das Projekt „Die wilden
Fußball-Kerle“ (Jan Birck und Joachim Masanneck)
sowie
Markus Weber vom Moritz Verlag für das Kinderbuch
„Ist 7 viel ?“ (Antje Damm).

Kibuli wird den Lektorenpreis nun alljährlich vergeben
Die genauen Ausschreibungsbedingungen für den Lektorenpreis
sowie weitere Informationen über das Netzwerk Kibuli können
unter www.kibuli.de abgerufen werden.

Im Foto:

Der Preisträger Stefan Wendel (rechts) mit Kibuli-Skulptur und Urkunde. Links: der Autor Ralf Isau, der ihn für den Lektorenpreis vorgeschlagen hatte.

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