Der frühere tschechische Staatspräsident Václav Havel wird heute im Literaturhaus Berlin mit dem Hans-Sahl-Preis 2003 ausgezeichnet. Der Autorenkreis der Bundesrepublik Deutschland ehrt mit ihm einen Autor und Politiker, der wie kaum ein anderer durch sein Wirken, aber auch in seinen Texten die Anstrengung unternommen habe, die Erfahrungs-substanz der osteuropäischen Diktaturen zu beschreiben und zu vermitteln wie auch dem »Schock der Freiheit« die aus diesen Erfahrungen resultierende eigene Selbstbestimmtheit vorbehaltlos entgegenzusetzen. „Havel ist berühmt für seine absurden Dramen, wird geliebt für seine moralische Integrität, ist geachtet für seine politische Weite und anerkannt für die originäre Genauigkeit seiner Essays“, teilt der Autorenkreis weiter mit. Der Autorenkreis der Bundesrepublik vergibt seit 1995 jährlich den Hans-Sahl-Preis. Die bisherigen Preisträger sind Hans-Joachim Schädlich, Günter Kunert, Anja Lundholm, Edgar Hilsenrath, Jürgen Fuchs, Henryk Bereska, Reiner Kunze und Imre Kertész.
E-Reading-Anbieter PocketBook zieht Jahresbilanz 2025
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