„Krimis in Deutschland und Frankreich: Spiegel der Gesellschaft?“ – der Frage geht eine binationale Tagung nach, die am 21. November im Berlin-Brandenburgischen Institut für deutsch-französische Zusammenarbeit in Europa (BBI) im Schloss Genshagen beginnt. Fachleute aus beiden Ländern beleuchten drei Tage lang die Bedeutung des Kriminalromans auf dem Buchmarkt und in der Gesellschaft, seinen Wandel in den letzten 50 Jahren des 20. Jahrhunderts und aktuelle Tendenzen in beiden Ländern. Insbesondere wird untersucht, wie Kriminalliteratur gesellschaftliche Tendenzen aufgreift und somit eine interessante Informationsquelle über das eigene oder das andere Land darstellt. Wie es in einer Pressemitteilung des BBI heißt, soll deutschen und französischen Autoren, Übersetzern, Literaturwissenschaftlern, Verlegern und Multiplikatoren Gelegenheit gegeben werden, von den „kriminellen“ Gegebenheiten des anderen Landes zu erfahren, Kontakte aufzubauen und länger dauernde Kooperationen vorzubereiten. Die Tagung im 20 km südlich von Berlin gelegenen Schloss Genshagen richtet sich aber nicht nur an Fachleute, sondern auch an Lehrer, Schüler, Studenten und Krimileser. Abends lesen unter dem Motto „Tatort Genshagen“ deutsche und französische Autoren. Mit dabei sind Sabine Deitmer, Doris Gercke, -ky, Jean-Bernard Pouy, Nina Schindler, Urban Blau, Virginie Brac, Horst Ehmke, Jan Eik, Reinhard Jahn, Franck Pavloff, Jean-Bernard Pouy und Patrick Raynal. Informationen unter www.bbi-genshagen.de.
Studie von Creditreform und Handelsblatt Research Institute: Einzelhandel zählt zu den am stärksten schrumpfenden Wirtschaftsbereichen in Deutschland
2025 erreichten die Insolvenzen im Textil- und Bekleidungseinzelhandel ein Zehnjahreshoch. Überdurchschnittlich betroffen sei auch der Buchhandel.






