Bei den Verlagen der S. Fischer-Gruppe tut sich wohl was – und nicht nur, dass schleichend alle Email-Anschriften von s-fischer.de in fischerverlage.de umgetauft werden. Es heißt, man habe einen dicken Fisch an der Angel, mit dem im Bereich unterhaltende Belletristik die Kompetenz weiter gestärkt werden soll. Wenn stimmt, was wir vermuten, wäre die Bezeichnung „dicker Fisch“ allerdigs eine Beleidigung für die hochrangige Lektorin, die die Frankfurter nach unseren Informationen von der mit ihr sehr erfolgreichen Konkurrenz weggeangelt haben. Noch hält man sich bedeckt, aber die Richtung stimmt. Den Namen will man uns aber noch nicht bestätigen. Und deswegen wollen wir noch schweigen.
Urs Heinz Aerni: Ein Experiment und das Ende der Kulturdisziplin Literaturkritik
Urs Heinz Aerni ist Journalist, Literaturagent und Literaturvermittler in Zürich. In einem Gastbeitrag für BuchMarkt beschäftigt er sich mit den Folgen von KI auf die Literaturkritik. Folgenden Spaß habe ich