Ein außerordentlich umfangreiches Literaturprojekt wird heute in Ingolstadt eröffnet: „Die Literaturlandschaften Bayerns“. Im Laufe von zwei Monaten thematisieren rund 400 Einzelveranstaltungen in 150 Städten und Gemeinden die Verbindungen zur Literatur. Zwei Tage später feiern die sieben Bezirke Bayerns mit eigenen Auftaktveranstaltungen in Bobingen (Schwaben), Bamberg (Oberfranken), Erlangen (Mittelfranken), Kitzingen (Unterfranken), Rosenheim (Oberbayern), Weiden (Oberpfalz) und Landshut (Niederbayern). Außerdem gibt es bereits am Welttag des Buches 35 Veranstaltungen unter dem diesjährigen Motto der Literaturlandschaften „Worte mit und ohne Anker“.
Zur Eröffnung im Alf-Lechner-Museum lesen vier bekannte und mehrfach preisgekrönte Autorinnen, die in Bayern geboren sind oder dort leben: Dagmar Leupold, Petra Morsbach, Asta Scheib und Kerstin Sprecht. Sie bringen Texte mit zum Thema: „Das ist mein Lieblingsort“.
An der Vorbereitung der diesjährigen „Literaturlandschaften“ haben 150 Städte und Gemeinden, Universitäten, Buchhandlungen und Bibliotheken, Bezirke und engagierte Literaturfans vor Ort mitgewirkt. Jede Veranstaltung wurde selbstständig geplant und umgesetzt; der Arbeitskreis für gemeinsame Kulturarbeit hat das Projekt geleitet und koordiniert. „Die Literaturlandschaften Bayerns“ sind ab heute auch online: www.dieliteraturlandschaftenbayerns.de
Nina George und Karin Schmidt-Friderichs mit Auszeichnungen des Börsenvereins geehrt
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat auf der Frankfurter Buchmesse zwei Ehrungen vergeben. Schriftstellerin Nina George wurde in Anerkennung und Würdigung ihres großen Engagements für die Buchbranche mit dem Friedrich-Perthes-Preis