Der schwedische Bestsellerautor Henning Mankell erhielt am 16. Mai in Tutzing den mit 10 000 Euro dotierten Toleranzpreis der Evangelischen Akademie. Als Grenzgänger zwischen Europa und Afrika setze sich Mankell dafür ein, den Stolz und die Würde der Afrikaner zu achten, koloniale Barrikaden in unseren Köpfen abzubauen und die Vielfalt und Entwicklungsmöglichkeiten der afrikanischen Länder wahrzunehmen, heißt es in der Begründung der Jury. Die Laudatio hielt Desmond Tutu, Friedensnobelpreisträger und Erzbischof em. von Kapstadt. Nach Roman Herzog und Daniel Barenboim ist Mankell der dritte Preisträger. Er lebt abwechselnd in Schweden und in Maputo, wo er seit zwanzig Jahren das Theatro Avenida leitet.
Münchner Bücherschau lädt im November 2026 mit diesem Programm ein
Die 67. Münchner Bücherschau will vom 12. bis 29. November 2026 im Haus der Kunst und an weiteren Orten in München Menschen und Geschichten zusammenbringen. Neben der größten Buchausstellung Bayerns,