Der schwedische Bestsellerautor Henning Mankell erhielt am 16. Mai in Tutzing den mit 10 000 Euro dotierten Toleranzpreis der Evangelischen Akademie. Als Grenzgänger zwischen Europa und Afrika setze sich Mankell dafür ein, den Stolz und die Würde der Afrikaner zu achten, koloniale Barrikaden in unseren Köpfen abzubauen und die Vielfalt und Entwicklungsmöglichkeiten der afrikanischen Länder wahrzunehmen, heißt es in der Begründung der Jury. Die Laudatio hielt Desmond Tutu, Friedensnobelpreisträger und Erzbischof em. von Kapstadt. Nach Roman Herzog und Daniel Barenboim ist Mankell der dritte Preisträger. Er lebt abwechselnd in Schweden und in Maputo, wo er seit zwanzig Jahren das Theatro Avenida leitet.
Warum es Schriften aus dem 17. Jahrhundert auf die BoD-Bestsellerliste schaffen
Die BoD-Bestsellerliste bildet monatlich die erfolgreichsten Selfpublishing-Titel des Dienstleisters ab. Zwar gibt es im Februar 2026 keine Neueinsteigenden, dafür klettert ein Titel von Rang 5 auf 2 der Sachbuchliste: Bruder