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Kanzlerkrimi darf nicht erscheinen

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat den Krimi „Das Ende des Kanzlers – Der finale Rettungsschuss“ (Betzel Verlag, Nienburg/Weser) erneut juristisch stoppen lassen.

Nach einer einstweiligen Verfügung des Hanseatischen Oberlandesgerichts (OLG) in Hamburg darf der unter dem Pseudonym Reinhard Liebermann verfasste Roman nicht mehr veröffentlicht und verbreitet werden, „solange im Textteil die Planung und Ausführung der Tötung von Bundeskanzler Gerhard Schröder dargestellt wird“. Dies sei „eine schwer wiegende Beeinträchtigung des Persönlichkeitsrechts“ Schröders, „die auch durch die Kunstfreiheit nicht zu rechtfertigen ist“.

Der Geschäftsführer des Betzel-Verlages, Dietrich Reinhardt, bezeichnete es als „nicht haltbar“, dass das Gericht das Buch insgesamt verboten habe, ohne die beanstandeten Stellen zu präzisieren.

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