„Ein böser Verdacht ist wie Dreck, der auch am Unschuldigen kleben bleibt.“ So beginnt ein einseitiger ZEIT-Artikel von Hilal Sezgin über Feridun Zaimoglu und die Affäre um seinen Roman „Leyla“ (Kiepenheuer und Witsch). Sezgin hat sich die entlastenden Bänder, auf den Zaimoglus Mutter ihre Leben erzählt [mehr…] – der Stoff für den Roman – und kommt zu dem Schluss: „Wer jedoch die Tonbänder mit den Erinnerungen seiner Mutter hört, muss ihn von jedem Verdacht freisprechen.“ Womit in dieser hässlichen Affäre hoffentlich das letzte Wort gesprochen ist.
Lektorat für Literatur hat Steidl Verlag auf eigenen Wunsch verlassen
Nach mehr als drei Jahrzehnten hat Claudia Glenewinkel den Steidl Verlag in Göttingen Ende Juli 2026 auf eigenen Wunsch verlassen. Glenewinkel war für die Presse-und Öffentlichkeitsarbeit des Verlages verantwortlich und hat darüber