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Süddeutsche: Anwälte von Natascha Kampusch warten mit Klage gegen das Buch in England ab

Man wolle mit einem Prozess nicht die Werbetrommel für das Buch rühren. Mit diesem Argument kündigten die Anwälte von Natascha Kampusch an, erst einmal keinen Prozess gegen das in Engaland erschienene Buch über das Entführungsopfer anstrengen zu wollen [mehr…], [mehr…].

Wie Wolfgang Koydl in der Süddeutsche Zeitung (SZ) heute berichtet, wollen die Anwälte erst einmal abwarten wie sich der Verkauf des Buches mit dem Titel „Girl in the Cellar“ entwickele. Der laufe offensichtlich gut, obwohl viele Buchhändler das Buch nicht einmal in ihren Auslagen haben, weiß die SZ. Am 1. Januar solle das Buch auch in den USA auf den Markt kommen, kündigte der Verlag HarperCollins bereits an.

Koydl hält das Buch für „überraschend solide recherchiert“ und das Verlagshaus Hodder & Stoughton für seriös. Die Autoren hätten vor allem die Umgebung von Kampusch ausgefragt und Experten gefragt.

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