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Heute eröffnet in Leipzig das erste Kurt-Wolff-Buchdepot

Für die Independents sind die Zeiten nicht leichter geworden. Viele anspruchvolle Titel konzernunabhängiger Verlage schaffen es nicht mehr in den Sortimentsbuchhandel und werden allenfalls Geheimtipps.

Das soll sich jetzt ändern: 16 Verlage – darunter Wunderhorn, Nautilus, Antje Kunstmann, Urs Engler, Wallstein und zu Klampen – wollen sich mit Kurt-Wolff-Depots mehr Öffentlichkeit verschaffen.

Spezialisiert auf die Bücher der
Kurt Wolff-Verlage

Was das ist? Ein Novum in der deutschen Bücherwelt. Heute eröffnet der erste Kurt-Wolff-Standort in den Räumen der Leipziger Galerie Erata. Hier können Kunden jeweils bis zu zwanzig Titel der beteiligten Verlage ansehen und kaufen. Auf der Website des Kurt-Wolff-Buchdepots http://www.k-w-d.de kann man sich außerdem über Programme und Lesungen informieren und Bücher im Online-Shop bestellen.

„Wie soll denn der Leser bei der vorsortierten Auswahl in den großen Buchhandlungen erfahren, was es alles gibt?“ sagt Erata-Chef Viktor Kalinke, der das Kurt-Wolff-Projekt initiiert hat. „Wir bieten auch nicht so marktgängigen Titeln eine Präsenz an.“ Ob sich das „Kurt-Wolff-Depot“ von einer lokalen Initiative zu einem deutschlandweiten Erfolgsmodell entwickelt, lässt sich kaum vorhersagen. Wünschenswert ist es allemal.

Olaf Schmidt

Kontakt:
Kurt-Wolff-Buchdepot in der Galerie Erata
Brockhausstraße 56
04229 Leipzig

http://www.k-w-d.de
http://www.erata.de
http://www.kurt-wolff-stiftung.de

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