Rowohlt-Werbeleiterin Kerstin Reitze de la Maza will sich jetzt ein T-Shirt drucken

lassen mit der Aufschrift: „Ich bin in acht Monaten 100 Jahre alt geworden“ – doppelsinniger Galgenhumor: Die acht Jubelmonate, mit denen Rowohlt im kommenden Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiern will, haben ihrem Team in den acht Monaten der Vorbereitung alle Kräfte abverlangt.
Was auf den Handel zukommt, das kann man dem Vorschaupaket entnehmen, das in diesen Tagen beim Handel und den Medien eintrudelt: Hinter den üblichen Werber-Floskeln, denen auch die Hamburger erlegen sind („einmaliges Jubiläumsprogramm“, „spektakuläres Gewinnspiel“ „beispiellose Werbekampagne“) verbirgt sich aber tatsächlich eine Kampagne in einer Größenordnung, wie es sie „nur alle 100 Jahre gibt“, auch wenn die Werberin ihren genauen Etat nicht verraten will.
Immerhin wird es Leuchtplakatierung und Großplakate in allen Großstädten der Republik und den großen Einkaufszentren geben; ein Gewinnspiel mit 100 Fragen zu den 100 Rowohlt Jahren verheißt 100 Gewinne mir einem Mini-Cooper als erstem Preis; die Rowohlt-Webseite wird (obwohl immer noch Vorbild für die Wettbewerber) komplett runderneuert mit einer virtuellen Ausstellung zu den 100 Jahren Verlagsgeschichte als Highlight.

Über PR und durch Werbung in allen großen Printmedien sollen um die 400 Millionen Werbekontakte erreicht werden; ergänzt durch eine Medienkooperation „JAHR100“ mit der BRIGITTE.
Für das Jubiläum wird es übrigens einen neuen Auslieferungsrhythmus geben: Die neuen Hardcover werden von März bis Oktober monatlich ausgeliefert werden – damit der Handel jeden Monat zeigen kann: „Rowohlt zeigt Flagge“ – Slogan für das Dekoangebot für die Inszenierung des Jubelprogramms am POS.