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Heute in der WELT: Die neueste Abmahnwelle gegen Online-Antiquare

Als Antiquar tut man derzeit gut daran, die schlappen 900 Titel, die – aus welchen Gründen auch immer – auf der Liste indizierter Schriften von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien stehen, auswendig drauf zu haben (aber woher nehmen?). Denn: Deutschlands Online-Antiquare werden von einer Abmahnwelle heimgesucht. Es geht um Bücher, die seit vielen Jahren auf dem Index stehen. Darunter harmlose Werke wie „Josefine Mutzenbacher“ und „Kochen mit Cannabis“. Die Händler wehren sich – und fühlen sich ziemlich abgezockt. [mehr…], [mehr…] Die WELT berichtet hier.

Angestrengt übrigens worden sind die Abmahnungen von der Anwältin Christine Ehrhardt aus Overath – im Auftrag der Bonner Fachbuchhandlung Gutenberg. Pikant: Hinter der Geschäftsadresse der Buchhandlung verbirgt sich allerdings kein aktiver Buchladen, wie Antiquare recherchiert haben, sondern nur ein weiterer Anwalt namens Guido Renner, schreibt die WELT.

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