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Lesetipp WAMS: Lesenden Männern wird hoher sozialer Status unterstellt

„Lesen wirkt sexy“ schreibt Astrid Herbold heute unter dem Titel „Die Liebe und das Lesen“ in der WELT AM SONNTAG und berichtet, dass das Lesen

… früher als ziemlich anrüchig gewesen gegolten habe, vor allem das von „schlüpfrigen“ Romanen, das gerade bei Frauen ja schlimmste „Flausen“ im Kopf zur Folge haben konnte. Das lesende Mädchen des 18. und 19. Jahrhunderts war nämlich nicht die berufstätige Akademikerin, eher das latent frivole Fräulein.
Das ist heute ganz anders. Besonders lesenden Männern wird ein hoher sozialer Status unterstellt – was Frauen gut gefällt. Vielleicht deshalb neigen, nach einer Studie der britischen Fachzeitschrift „Library and Information Update“ von 2007, zehn Prozent der Männer dazu, dass sie hin und wieder nur vorgeben, ein bestimmtes Buch gelesen zu haben, um beim anderen Geschlecht Eindruck zu schinden. …

Ganz amüsant, was die Autorin zum Thema zusammengetragen hat, etwa was zu den bevorzugten „Bluff“-Büchern gehört, aber warum das Bluffen gefährlich ist.

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