Der Brockhaus Verlag steckt weiter tief in den roten Zahlen, berichtet heute das Handelsblatt. Laut Geschäftsbericht fehlen dem Mannheimer Unternehmen knapp 6,5 Mio. Euro. Die Umsatzerlöse sanken von 107 auf 93, 3 Mio. Euro. Im Handel mit Lexika sanken die Umsätze erneut und lagen mit 65,5 Millionen Euro rund 15 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahrs.
„Das laufende Jahr wird noch schwierig sein, aber dann werden wir wieder schwarze Zahlen schreiben“, gab sich Sprecher Klaus Holoch heute nach Handelsblattinformationen dennoch optimistisch. Neben dem Stellenabbau soll dabei eine Internet-Offensive helfen, die Millionenverluste bei den klassischen Nachschlagewerken aufzufangen.
Das bisherige Flagschiff, der große Brockhaus, soll auch wieder in den Druck gehen, heißt es. Zusätzlich soll es ein kostenloses Online-Angebot geben. Die Verzögerungen wurden mit der Suche nach Partnern erklärt. Ob damit die spekulierte Partnerschaft mit der ZEIT in den Hintergrund gerückt ist, wurde nicht berichtet, [mehr…].