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Showdown für Gedrucktes unabänderlich? Freising & Partner suchen Sponsoren für Forschungsprojekt „Print wirkt anders“

Die aktuelle Printausgabe des SPIEGEL 27/08 setzt mit dem Artikel „Bibliothek in der Handtasche“ über Amazons Lesegerät „Kindle“ die negativen Prognosen und Prophezeiungen über das Ende des Printzeitalters fort. These dort: Die Marktteilnehmer – Papier, Druck und Medien – reagieren nicht und nehmen den „Showdown“ des Gedruckten widerspruchslos und scheinbar schicksalsergeben hin.

Was die Münchner Medienforscherin Uta Freisiing (FREISING UND PARTNER) ärgert: „Die Öffentlichkeitsarbeit für elektronische Produkte bestimmt weiterhin, massiv ausschließlich und so einseitig die Diskussion, dass der Konsument den Eindruck gewinnt, die Printmedien verabschieden sich von ihm und nicht umgekehrt, wie sonst üblich in der freien Marktwirtschaft. “

Ihr Fazit deshalb: „So kann das nicht weitergehen. Will der Printmarkt mitbestimmen, wie sich die Zukunft entwickelt, braucht Gedrucktes auch eine starke Öffentlichkeitsarbeit“ sagt die Medienforscherin.

Nachdem verschiedenen Pretests ergeben hätten, dass „das Lesen von Gedrucktem und das Lesen von Elektronischem unterschiedliche Wirkungen und Auswirkungen auf den Lesenden zeigt (so zum Beispiel auf seine psychische und physische Befindlichkeit)“, hat sieein mehrstufiges Forschungsprojekt mit dem Arbeitstitel „Print wirkt anders“ entwickelt, für dessen Realisierung sie Partner und/oder Sponsoren sucht.

Wer macht mit? Informationen und Kontaktaufnahme unter +49(0)89 2721979 oder mail@freisingundpartner.de

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