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Drittes Literaturfest Niedersachsen: Der Norden in „Aufbuch“-Stimmung

VGH-Pressekonferenz: v. l. n. r.: Dr. Sabine Schormann,
Geschäftsführerin der VGH-Stiftung/Friedrich von Lenthe,
Vorsitzender des Vorstandes der VGH-Stiftung/
Susanne Reuter, künstlerische Leiterin des Festivals

Gestern Pressekonferenz für das Literaturfest Niedersachesen der VGH-Stiftung Hannover: Festival-Leiterin Susanne Reuter, die das facettenreiche Veranstaltungsprogramm von 30 Veranstaltungen mit insgesamt über 40 Autoren, Musikern und Schauspielern organisiert hat, erläuterte worum es geht: „Abenteuerlust, Aufbegehren, Neugier, die Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen, der Wechsel in eine neue Heimat, der Weg zu sich selbst“.

Das Literaturfest hat sich in diesem Jahr einen nahezu klassischen Topos der Literatur zum Motto gewählt: „Aufbruch“. Ingo Schulze berichtet vom Aufbruch ins „Neue Leben“, Karen Duve ist mit dem „Taxi“ unterwegs, Iris Radisch beleuchtet den feministischen Aufbruch, Guntram Vesper erinnert an die Grönlandforscher, Michael Lentz führt ins „Pazifik Exil“ von Thomas Mann, Bert Brecht oder Musikern wie Arnold Schönberg und vieles mehr…

Apropos Musik: Eine Besonderheit des diesjährigen Literaturfestes Niedersachsen, das vom 11. bis 28. September an fast 30 verschiedenen Orten flächendeckend in Niedersachsen und Bremen stattfindet, ist die Reihe „Texte & Töne“: Namhafte Schauspieler und Musiker wie Christian Brückner, Martina Gedeck oder die Jazz-Formation „Der kosmische Souverän“ laden die Besucher auch auf akustische Entdeckungsreisen ein. Dass es bei diesen Aufbrüchen nicht nur ums Wandern oder das Entdecken neuer Welten geht, wird ein „Abend über den Aufbruch von Tresoren“ beweisen, eine Krimilesung mit Detlef Bierstedt, dem Synchronsprecher von George Clooney.

Solch pralles Programm ist natürlich nur möglich, wenn außer den Akteuren, der VGH sowie dem NDR als Kulturpartner, auch noch flächendeckend die Bibliotheken, Literaturbüros, Kulturämter, Buchhandlungen und Ausrichter vor Ort mitmachen. Entsprechend dem Anliegen und Konzept der VGH, mit ihrem Festival „hochkarätige Projekte auch abseits der städtischen Zentren zu ermöglichen und darüber hinaus die örtliche Literaturszene zu bereichern“.

Weit über 4.000 Besucher haben die Veranstaltungen des letztjährigen Literaturfestes Niedersachsen besucht. Und für die Verlage und ihre Autoren sind die Events in Bienenbüttel, Hoya und Osterholz-Scharmbeck mittlerweile zum Fixpunkt bei der Planung ihrer Lesereisen geworden. Darüber freut sich natürlich Programmleiterin Susanne Reuter, die schon bald das Programm für 2009 in Angriff nehmen wird, Aber erst, wenn am 28. September im Alfelder Fagus-Werk die abschließende Autorengesprächsrunde „Wir sind dann mal weg – literarische Aufbrüche“ (moderiert von Denis Scheck) über die Bühne gegangen sein wird.

Kontakt: Susanne Reuter, E-Mail: susanne.reuter@svn.de

Jürgen Christen

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