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Deutsche Zeitungsverlage machen Front gegen Google

Kommen sich Zeitschriten- und Buchverleger beim Kampf gegen Google immer näher? „Die Debatte über den Schutz journalistischer Inhalte gewinnt an Fahrt und Schärfe“, schreibt die FTD heute morgen. Die Reaktion bei Google falle genervt aus, so die FTD.

Die FTD fasst eine Debatte zusammen, die schon Anfang der Woche mit einer Aussage von Prof. Dr. Hubert Burda begann, der Google vorgeworfen hatte, die Verlage im Netz zu enteignen. Inzwischen wird offen über „Diebstahl“ gesprochen. Eine Allianz aus sechs Zeitungsverlagen, der sich die WAZ anschloss, hat eine Resolution gegen den Datenklau verfasst.

Überlegungen zur Lösung sind: Einen Aufschlag auf die Internetverbindungen einzuführen, eine Art Internet-Kultur-Flatrate. Auch über den Aufbau einer Verwertungsgesellschaft wird nachgedacht, die Abgaben für die Nutzung von Inhalten eintreibe.

Ein weiterer Vorschlag scheint in den USA derzeit zu reifen, den auch Burda aufgenommen habe, wie Netzwertig.com berichtet: Demnach sollen Nachrichten- oder News-Texte von Zeitungen mindestens vierundzwanzig Stunden lang nicht verlinkt werden dürfen. Diese Vorschläge kämen aus Lobbyisten- und Anwaltskreisen in den USA.

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