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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – Rosamunde Pilcher wird 85 und Bob Dylan als Nobelpreisträger?

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Bob Dylan ist für den Literatur-Nobelpreis vorgeschlagen worden.

Henning Mankell unterstützt Christoph Schlingensief bei seinem Festspielhaus-Projekt in Afrika.

Ein Nachruf auf Irving Kristol.

Viktor Funk hat Andreas Möllers Traumfang bei Ullstein gelesen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Jordan Mejias über den Publizisten Irving Kristol, den „Gründervater des Neokonservatismus“, der am Freitag verstorben ist.

Michel Mettler hat E-Mails von Jürg Laederach bei Suhrkamp herausgegeben. Katharina Teutsch hat das „irre Bändchen“ Depeschen nach Mailand mit „bernhardbösem Sound“, so scheint‘s, begeistert.

James Frey hat einen Roman geschrieben: Strahlend schöner Morgen bei Ullstein „fehlt es nicht an Fakten, aber dafür an vielem, was Literatur ausmacht“, findet Alexander Müller

Auch das amerikanische Justizministerium hat Bedenken gegenüber dem Google Book Settlement …

Kathrin Schmidt ist mit Du stirbst nicht nicht nur auf der Shortlist, sondern hat dafür auch den Preis der SWR-Bestenliste erhalten.

Kritik in Kürze:
Alexander Schimmelbusch: Blut im Wasser, Blumenbar

Alles Liebe und Schöne, Freiheit und Glück. Briefe von und an Erich Fried, Wagenbach

Wirtschaft:
Chris Anderson macht derzeit Furore mit seiner Forderung, Inhalte im Netz kostenlos anzubieten. Holger Schmidt hat Free – Kostenlose Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets bei Campus rezensiert.

Niklas Potrafke hat Fiskal- und Sozialpolitik der Jahre 1949-2005 unseres Landes untersucht und seine Ergebnisse in Konvergenz in der deutschen Finanz- und Sozialpolitik im LIT Verlag zusammengetragen.

Neue Sachbücher:
Bei Schwarzkopf & Schwarzkopf nimmt man sich in der Reihe „Hollywood Collection – Eine Hommage in Fotografien“ der Diven an: Brigitte Bardot und Sophia Loren.

Der Genomforscher J. Craig Venter hat seine Autobiographie geschrieben: Entschlüsselt. mein Genom, mein Leben (S. Fischer). Joachim Müller-Jung hat das Werk gelesen.

Die Welt

„Sogkraft der Sehnsucht“: Hendrik Werner mit einer „Ehrenrettung“ der britischen Schriftstellerin Rosamunde Pilcher zu ihrem 85. Geburtstag.

„Das Gastland muss das aushalten können“: Johnny Erling meint, auf der Buchmesse finden sich viele Stolpersteine für China – so komme wohl auch Rebiya Kadeer vom uigurischen Weltkongress. Bei Auslandsbesuchen der Exil-Uigurin mischt sich Peking wie beim Dalai Lama jedes Mal grob ein.

Der mit 15.000 Euro dotierte Hermann-Hesse-Literaturpreis geht an den Schweizer Alain Claude Sulzer für seinen Roman Privatstunden (Suhrkamp). Den Förderpreis mit 5.000 Euro bekommt Christophe Fricker für seinen Gedichtband Das schöne Auge des Betrachters (Johannes Frank Berlin).

Auch hier Henning Mankells Unterstützung für Christoph Schlingensiefs Festspielhaus-Projekt.

Süddeutsche Zeitung

Was kann ein Dichter sagen?“, fragt sich heute morgen der Autor Ernst-Wilhelm Händler, dessen Roman Welt aus Glas bei der Frankfurter Verlagsanstalt erschienen ist und titelt: „Die vorgestanzte Sprache“.

Unter „Die Dämonen im Wettkampf“ geht es um die großen Sportler Interviews von Paul Kimmage, die unter Talk, Don’t run. Sportstars im Kreuzverhör im Covadonga Verlag erschienen sind.

„Er musste, es war wie eine Sucht“, gemeint ist Georg Trakl, den und dessen Schwester Martin Beyer in Alle Wasser laufen ins Meer bei Klett Cotta zur Roman-Figur gemacht hat. Richtig überzeugt ist Kristina Maidt-Zinke nicht.

„Die hundert Namen des Pfluges“ steht über einer Besprechung zu Wulf Kirstens Brückengang. Essays und Reden, die bei Ammann erschienen sind

Außerdem gibt es eine halbe Seite „Politisches Buch“ heute.

Unter „Trügerische Spiele geht es darum wie Gretel Bergmann von Olympia 1936 ausgesperrt wurde. Mit dem Thema besschäftigen sich
> Berno Bahro/Jutta Braun: Berlin ’36. Das Buch zum Film und
> Berno Bahro/Jutta Braun/Hans Joachim Teichler: Vergessene Rekorde. Jüdische Leichathletinnen vor und nach 1933, beide Verlag Berlin Brandenburg

Wie eine Reise nach Nordbrasilien in der Geschichte mündete, beschreibt Jens Glüsing in das Guayana-Projekt. Ein deutsches Abenteuer am Amazonas}, berichtet Eva Karnofsky und titelt: „Herrenmenschen im Urwald“

Unter „Dickes Sündenregister“ geht es um Marie-Monique Robin: Mit Gift und Genen – Wie der Biotech-Konzern Monsanto unsre Welt verändert bei DVA, der mit Genmanipulierten Pflanzen die Landwirtschaft bedrohe.

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