
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
Martin Walser hat sich mit Suhrkamp versöhnt. Sagt er. Und beklagt zugleich, dass Suhrkamp seine Bücher kräftig geramscht habe.
Profit für alle – das klingt nach Gysis Sprüchen – stammt in diesem Falle aber von Norbert Bolz: Soziale Gerechtigkeit neu denken will er (Murmann). Hat da vielleicht in der Regierung auch jemand Interesse dran? Wär ja mal schön.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Nochmal Walser heute: Seine Novelle Jenseits (bup) (auf dem Backcover übrigens Roman genannt – hat sich da unter der Hand was ausgewachsen?) wird in einer fünfteiligen Leseprobe auf www.faz.net vorgestellt.
Neue Sachbücher
Klaus Biesenbach Henry Darger (Prestel).
Wilfried Stroh Die Macht der Rede (Ullstein).
Dieter Kühn Ich war Hitlers Schutzengel (S. Fischer).
Annotationen
Alain Felkel Aufstand (Lübbe) und Friedrich von Borries, Jens-Uwe Fischer Heimatcontainer (Suhrkamp).
Neue Wirtschaftsbücher
Steven D. Levitt Super Freaconomics (HarperCollins) und Handwerkskammer Düsseldorf: Managerhaftung (Verlagsanstalt Handwerk – wenn das mal kein Märchenbuch ist…
Die Welt
Die Überschrift sagt alles: „Deutsche Verlag sehen in Apples „iPad“ eine Ergänzung ihres Geschäftsmodells – noch“: Autor Ulrich Clauß spricht von einer „Neuerfindung des Buchhandels“ und meint damit, dass sich nun alle Welt vor Apples Ladentheke drängeln werde. Die Verlage rechnen nüchtern: In drei bis fünf Jahren werde das E-Book in Deutschland einen Marktanteil von 5% haben. Die Frage ist nur: Welche Funktion werden die Verlage dabei in Zukunft haben?
Jürgen von der Lippe hat bei Eichborn Das witzigste Vorlesebuch der Welt gemacht. Glauben wir ihm sofort.
Süddeutsche Zeitung
Der Briefwechsel zwischen Thomas Bernhard und Siegfried Unseld (Suhrkamp) ist ein Buch, für dessen Rezension wohl Abdruckverpflichtung besteht. Heute ist die SZ dran.
Weiter: Rainer Marten Maßlosigkeit (Karl Alber) und Andrea Rottloff Die berühmten Archäologen (Philipp von Zabern).