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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und: der Kommunismus ist zwar tot, eine neue Marx-Engels-Ausgabe gibt es trotzdem

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Im Alter war Friedrich Engels Sozialdemokrat: meint Gert Lange, nachdem er den ersten Band I/32 Werke, Artikel, Entwürfe 1891-1895 der Marx-Engels-Gesamtausgabe Akademie Verlag gelesen hat.

Hildegard Piegeler Tarot. Bilderwelten der Esoterik (Wilhelm Fink).

Mohamed Sifaoui Bin Laden enthüllt (Eichborn).

Annotationen
Evolution und Kultur des Menschen (Fischer Tb. und Kommunitarismus und Religion (Akademie Verlag.

Walter Müller-Seidel über Schillers große Dramen: Nicht das Große, nur das Menschliche geschehe (C.H. Beck).

Neue Wirtschaftsbücher
Norbert Winkeljohann Wirtschaft in Familienhand (Campus).

Detlef Fetchenhauer Warum ist Gerechtigkeit wichtig? (Roman Herzog Institut).

Die Welt

Heute nix.

Süddeutsche Zeitung

Tania Blixens Jenseits von Afrika gibt es in einer Neuübersetzung (Gisela Perlet) bei Manesse.

Bern Stiegler Reisender Stillstand – Eine kleine Geschichte der Reisen im und um das Zimmer herum (S. Fischer).

Das politische Buch
„Der Kommunismus ist tot“: Gerd Koenen seziert die Leiche: Was war Kommunismus? (Vandenhoeck & Ruprecht).

Peter-Alexis Albrecht Der Weg in die Sicherheitsgesellschaft (Berliner Wissenschaftsverlag).

Ed Stuhler Die letzten Monate der DDR (Ch. Links).

Financial Times Deutschland

Bertelsmann verkauft seinen australischen Buchclub, meldet die FTD. Man trenne sich von einem Randgeschäft, heißt es dazu aus Gütersloh über das Ende von Doubleday Australien. Vor einem Jahr hatte Bertelsmann die britische Niederlassung verkauft.

Thomas Wendel untersucht den Online-Werbemarkt. Der Verkauf der Plattform Wunderloop sei ein Zeichen dafür wie die Dominanz von Google, die kleinen zusammentreibt. „Die Branche steht vor einer Konsolidierungswelle“, heißt es. Die Zukunft gehöre dem Ausliefern von Informationen. „in Zukunft werden wir uns wundern, dass man Informationen suchen musste, statt sie automatisch zu erhalten“, sagt ein Marktteilnehmer.

Der Spiegel

Besser spät als nie: der großartige Miljenko Jergovic ist mit seinem Roman Freelander (Schöffling & Co.) bedim Spiegel angekommen.

„Unternehmen Reisebüro“: Uew Johnson befragte Anfang der 60er Jahre DDR-Fluchthelfer – jetzt liegen die Protokolle unter dem Titel Gespräche mit Fluchthelfern bei Suhrkamp vor.

Berliner Zeitung

„Nationalkultur oder Mafiapropaganda?“ Alberto Giulianis Malacarne – Leben mit der Mafia (Edel) in der Kritik: „Wenn die abgesägte Schrotflinte singt“.

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