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Harald Fischer Verlag und Brill digitalisieren arabische Handschriften der Universitätsbibliothek Leiden

Brill, mit seinem Programm an islamwissenschaftlichen Publikationen, und die Universitätsbibliothek Leiden haben im Frühjahr 2011 eine Kooperation vereinbart, um die 267 arabischen Handschriften dieser drei Sammlungen digital bereitzustellen. Bei der Digitalisierung hat Brill den Harald Fischer Verlag ins Boot geholt, der die wertvollen Handschriften mit einem Gesamtumfang von etwa 120.000 Seiten direkt in der Universitätsbibliothek Leiden digitalisiert.

„Zum Einsatz kommt dabei hochwertige Hasselblad Technik, auf die auch die Bibliothek des Vatikans bei der Digitalisierung ihrer Handschriften setzt“, erläutert Dr. Claudia Schorcht vom Harald Fischer Verlag. Die Universitätsbibliothek Leiden besitzt eine weltberühmte Sammlung orientalischer Handschriften. Der Kern besteht aus drei Sammlungen, die auf die Leidener Orientalisten Joseph Justus Scaliger (gest.1609), Jacobus Golius (gest. 1667) und Franciscus Raphelengius (gest. 1597) zurückgehen. Ein großer Teil der Sammlungen betrifft selten bis unikal überlieferte Inhalte.

Schorcht: „Die Zusammenarbeit von Brill und Harald Fischer Verlag in diesem Projekt belegt die Bedeutung und Leistungsfähigkeit von Verlagen auch bei der Bewahrung des kulturellen Erbes und verweist zugleich auf die Chancen europäischer Kooperationsmodelle.“

Die Online Publikation erscheint unter dem Titel Pioneer Orientalists: The Manuscript Collections of Scaliger, Raphelengius and Golius from the Leiden University. Die erste der beiden Lieferungen mit etwa 60.000 Seiten wird noch 2011 verfügbar sein.

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