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Matthias Koch gibt Eichborn-Aktienmehrheit ab

Das kommt gerade über den Ticker: Aufbau-Eigner Matthias Koch hat seine Aktienmehrheit an der Eichborn AG abgegeben, da „die geplante Hauptversammlung, auf der über die Zukunft des Unternehmens entschieden werden sollte“ nach dem Insolvenzantrag (16. Juni) abgesagt worden war.

Offensichtlich hat es also gestimmt, was in der Gerüchteküche bisher immer gehandelt wurde: Nämlich, dass er in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel für die von Fresenius übernommenen Anteile gehabt habe, falls der Verlag bei Übernahme insolvent sei. Koch: „Auch als Minderheitsaktionär werde ich den Insolvenzverwalter weiterhin in
seinen Bemühungen unterstützen, Eichborn als programmatisch unabhängigen Verlag
zu erhalten.“

Das wird nicht einfach sein, auch wenn mit Norbert Schaepe jetzt ein Vorstand bestellt ist [mehr…], dem man den Sachverstand zutraut, der seinem Vorgänger wohl gefehlt habe, wie Kritiker meinen. Denn jetzt komme „die Stunde der Wahheit“, wie es aus dem Umfeld heißt: Obwohl es angeblich zehn Anfragen von Investoren gibt [mehr…]– wie ernsthaft deren Zusicherung für Frankfurt sein wird, wird sich zeigen.

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