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Droht Schlammschlacht um Thalia und Douglas-Anteile?

Das war abzusehen. Nachdem Douglas-Firmenchef Henning Kreke angekündigt hat, die Mehrheit an der Holding auf dem Börsenparkett aufkaufen zu wollen, hat sich nun Aktionär Erwin Müller, Inhaber der gleichnamigen Ulmer Drogeriekette, gemeldet. Er behauptet, Optionen zu haben, die ihn in den Besitz von insgesamt bis zu 25 Prozent der Aktien bringen könnten.

Wie Die Welt berichtet, ist der alte Graben zwischen Kreke und Müller damit wieder voll aufgebrochen. Das Blatt vermutet, dass dem Unternehmen um die Zukunftsfrage von Thalia damit eine „schmutzige Schlammschlacht um Macht und Einfluss“ droht. Andere Aktionäre hätten dem stillen Anteilseigner Müller jetzt weitere 15 Prozent der Aktien angedient, streut der Drogeriechef jetzt. Müller selbst besitzt um die zehn Prozent der Aktien, habe er laut Medienberichte an Douglas gemeldet. Aber auch Kreke selbst kommt nur auf etwas über 12 Prozent Anteile. Müller hatte Kreke bisher öffentlich kritisiert, eine falsche Strategie eingeschlagen zu haben, da dieser Synergien mit seinen Drogeriemärkten nicht nutze.

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