
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?
Frankfurter Rundschau
Christian Kracht ist sauer. Wegen der gegen ihn vom Spiegel erhobenen Rassismus-Vorwürfe sagte er gestern die Vorstellung seines neuen Romans Imperium (KiWi) in Berlin ab. Sabine Vogel hat den Roman gelesen und kommt zu einem ganz anderen Urteil: „ein recht hanebüchener Schmarrn“. Aber keine Nazi-Schmonzette.
Hardy Schobers Tochter starb beim Amoklauf von Winnenden. Er hat das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden mitbegründet und bei Südwest das Buch Mein Sonnenkind veröffentlicht.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Aufmacher im Wirtschaftsteil: „Finanzinvestoren wollen Douglas aufspalten. Investoren interessieren sich nach FAZ-Informationen für gut laufende Sparten – das ist ja klar. Was im Umkehrschluß heißt, daß sie sich nicht für Thalia interessieren. Investoren haben nicht nur ein Problem mit den rückläufigen Thalia-Umsätzen und –Erträgen, sondern auch mit den sehr lang laufenden Mietverträgen der Filialen.
Heute wird Ahron Appelfeld 80 Jahre. Sein wohl schönster Roman Der Mann, der nicht aufhörte zu schlafen ist bei Rowohlt erschienen.
Annotiert: Kjersti A. Skomsvold Je schneller ich gehe, desto kleiner bin ich (HoCa).
Neue Sachbücher
Peter Eisenberg Das Fremdwort im Deutschen (De Gruyter). Er meint: Deutsch ist eine Nehmersprache. Ist deshalb Christian Wulff sehr deutsch?
Was haben eigentlich Düsseldorf und Köln gegeneinander? Annette Fimpeler hat sich auf Spurensuche begeben: Düsseldorf – Köln. Eine gepflegte Rivalität (Greven). So recht aber weiß man es nach der Lektüre des Buches immer noch nicht, meint Andreas Rossmann.
Die Welt
Würdigung für Ahron Appelfeld, der heute 80 Jahre alt wird.
Süddeutsche Zeitung
Die einen halten es für Nazi-Kram, andere für einen „Schmarrn“ – Christian Krascht erhitzt wieder mal die Gemüter. Christopher Schmidt sieht in seinem neuen Roman Imperium (KiWi) eine furiose Satire auf deutsche Ermächtigungsphantasien.
Auch hier:Ahron Appelfeld und sein Roman Der Mann, der nicht aufhörte zu schlafen (Rowohlt).
Richard Blank verabschiedet die Konventionelle Dramaturgie: Drehbuch. Alles auf Anfang (Alexander Verlag).