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Leipziger Buchmesse in bester Stimmung auf Vorjahresniveau beendet

Gute Vorzeichen für die nächste Leipziger Buchmesse vom 14. bis 17. März 2013: Das gedruckte Buch hat an Faszination für die Lesernicht verloren! Nach vier Messetagen hat heute die Leipziger Buchmesse mit 163.500 Besuchern das Vorjahresniveau erreicht. Und die Ausstellerbefragung des Instituts für Marktforschung, im Auftrag der Leipziger Messe, ergab eine sehr hohe Zufriedenheit der Aussteller.

Martin Buhl-Wagner, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Messe, resümierte einen fabelhaften Messeverlauf: „Die Leipziger Buchmesse hat 2012 erneut gezeigt, dass sie als Marketingplattform für Verlage und Autoren unentbehrlich ist. Die starken Besucherzahlen auf der Messe und die vielen glücklichen Gesichter des lesefreudigen Publikums beim Lesefest ‘Leipzig liest’ machen ganz klar deutlich, dass das gedruckte Buch aus dem gesellschaftlichen Leben nicht wegzudenken ist.“

Prof. Dr. Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, sagte: „Der Wert des Urheberrechts und der Blick auf Autoren als Partner im Literaturgeschäft – die Leipziger Buchmesse hat in diesem Jahr Themen und damit wichtige Signale gesetzt. Gleichzeitig zeigt sie in globalen Zeiten: Die Kleinen sind ganz groß – das trifft für den Buchhandel zu, für Verlage und für komplette Strukturen.“

Für Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse, ist klar: „Die Leipziger Buchmesse hat als Bildungsmesse deutlich zugelegt. Der Zuspruch bei den Fachveranstaltungen war in diesem Jahr enorm. Lehrer, Erzieher, Pädagogen, Eltern und Kinder erlebten ein vielfältiges und vor allem nachhaltiges Programm. Die Leipziger Buchmesse wird sich auch in Zukunft intensiv der Leseförderung widmen.“

Auch die Veranstaltung „Leipzig liest“ war erfolgreich wie nie: Zur 21. Auflage von „Europas größtem Lesefest “ (Zille) konnten sich die Leipziger und ihre Gäste unter anderem auf internationale Literatur-Prominenz wie den Iren John Boyne, Gerbrand Bakker und Arnon Grünberg aus den Niederlanden, den Franzosen Mathias Énard, den US-Amerikanern Jaimy Gordon, David Guterson und John Hart, den Tschechen Ivan Klíma, Péter Nádas aus Ungarn, Lizzie Doron und Zeruya Shalev aus Israel, Andrej Stasiuk aus Polen oder den Chinesen Liao Yiwu freuen. 2.780 Autoren und Mitwirkenden luden in 2.600 Veranstaltungen an 350 Leseorte ein.

Auch die neuaufgelegte Programmreihe autoren@leipzig erfreute sich bei Autoren und Verlagen großer Beliebtheit. An vier Veranstaltungstagen suchte das Fachpublikum vor allem praktische Tipps zur Gestaltung des eigenen Marketings und zur professionellen Verlagssuche. Übergeordnetes Thema war jedoch die Diskussion „Brauchen Bücher und Autoren Verlage? Eine vom buchreport in Kooperation mit der Akademie des Deutschen Buchhandels organisierte Podiumsdiskussion machte deutlich, dass der Buchmarkt mitten im Umbruch stecke und eine enge Zusammenarbeit zwischen Verlag und Autor unentbehrlich sei, fasste Oliver Zille zusammen. „In den vergangenen Tagen konnten wir beobachten, dass die Veranstaltungen rund um das Thema ‘Digitalisierung’ stark frequentiert wurden, so dass wir zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Themen gesetzt haben.“

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