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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und eine „grandiose Satire“ über Guttenberg

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Frankfurter Rundschau

Peter Michalzik mit einem Nachruf auf Antonio Tabucchi.

Don Winslow und sein Frühwerk Die Sprache des Feuers (Suhrkamp) – Sylvia Staude ist begeistert, wie der Mann sich auskennt in dem, worüber er schreibt. Ist ja heute nicht mehr sooo selbstverständlich.

Interview mit Wladimir Kaminer über die Verfilmung seiner Russendisko. Am Drehbuch hat er nicht mitgeschrieben, aber eine kleine Nebenrolle gespielt, weil es ihm zu doof war, am Drehort einfach nur rumzustehen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Hermann Hesse sei in den heutigen Zeiten der Vermassung der Dichter der Stunde. Findet Volker Weidermann im heutigen Feuilletonaufmacher.

Michael Lentz über Klaus Peter Denckers Bestandsaufnahme Optische Poesie. Von den prähistorischen Schriftzeichen bis zu den digitalen Experimenten der Gegenwart (de Gruyter).

Neue Sachbücher
Emmanuel J Bauer u. a. Wenn das Leben unerträglich wird. Suizid als philosophische und pastorale Herausforderung (Kohlhammer).

Süddeutsche Zeitung

Volker Breidecker mit einem Nachruf auf Tabucchi.

Chales Burns hat mit X (Reprodukt) eine verstörende Chronik der amerikanischen Jugend der Siebziger vorgelegt.

Nicht so ganz begeistert ist Gustav Falke von Jan Caeyers Beethoven-Biographie (C.H. Beck) – sie sei zu sehr aus der Kammerdienerperspektive erzählt.

Eine „grandiose Satire“ über den Hochstapler zu Guttenberg: Norbert Hoppe Ich war Guttenbergs Ghost (KiWi).

Feiert das Flüchtige: Friederike Mayröcker ich sitze nur GRAUSAM da (Suhrkamp).

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