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Lesetipp WirtschaftsWoche: „Gefährlicher Irrglaube“

In seiner Kolumne „Notizen aus der Medienwelt“ warnt WirtschaftsWoche – Redakteur Sebastian Matthes davor, die derzeit noch schleppende E-Buch-Entwicklung hierzulande zu unterschätzen: „Nirgends werden so viele E-Books verkauft wie in Nordamerika. Europa scheint abgehängt. Doch die Zahlen sind keine gute Nachricht für die Verlage – sondern eine Warnung, wie eine neue Studie zeigt“.

Danach würde dass E-Book bald auch in Deutschland zum Bestseller: Im Jahr 2015 dürfte der Umsatz mit digitalen Titeln allein im Bereich Belletristik rund 350 Millionen Euro erreichen. Das entspräche einem Marktanteil von 6,3 Prozent.

Matthes ist deshalb davon überzeugt: „Leider rechnen sich zu viele Verlagsmanager die aktuelle Lage schön – im gefährlichen Glauben daran, dass es schon nicht so schlimm kommen werde. Das Ergebnis: Spannende Projekte kommen – wie so oft im Netz-Bereich – vor allem aus dem USA. So gibt es dort zig Startups, die dabei sind, das Buch neu zu erfinden. Vor allem für Kinderbücher gibt es dort tolle Ideen.“
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