Seit 2009 haben in den USA mehr unabhängigen Buchhandlungen eröffnet als geschlossen und 2012 zusammen ein Umsatzwachstum von acht Prozent erwirtschaftet, berichtet der Economist. Dagegen hätten Buchketten wie Barnes & Noble einen Rückgang um 3,4 Prozent zu verzeichnen.
Der Überlebenskampf bleibe nach Aussagen der American Booksellers Association allerdings weiterhin hart, die wahrscheinlich älteste Buchhandlung in Los Angeles musste erst kürzlich schließen, aber er scheint sich zu lohnen. Eine der stärksten Buchhandlungen ist das familiengeführte Unternehmen Elliott Bay, das ausgerechnet in Seattle sitzt, beim Hauptquartier von Amazon. Es hat sich zum kulturellen Mittelpunkt entwickelt und organisiert im Durchschnitt knapp zwei Lesungen pro Tag. Das Motto ihres Eigentümers, der erst kürzlich das 40-jährige Bestehen feierte, lautet: „Wir können nicht alles machen, also müssen wir das richtige tun und das gut.“