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UMGEBLÄTTERT: Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und ein „gelungener, üppiger“ Thriller

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Frankfurter Rundschau

„Fingerbreit vom Glück“: „Keine Todesart, keine Gefahr, keine Bedrohung, die hier nicht zur Sprache käme“: Albert Ostermaier breitet in seinem „gelungenen“ und „üppigen“ Thriller ein „großes Figurentableau genussvoll vor uns aus“. Und er überprüft, „wie weit man gehen kann mit den vertrauten Elementen aus Angstmach-, Glamour und Sensations-Branche“: sehr weit, wenn man die sprachlichen Mittel dazu hat. „Keine Todesart, keine Gefahr, keine Bedrohung, die hier nicht zur Sprache käme.“
Albert Ostermaier, Seine Zeit zu sterben (Suhrkamp)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Die innere Zustimmung der Massen gehört zum Betriebssystem“: Die modernen Klassiker 1984 und Schöne Neue Welt in neuen Hörbuchfassungen – Ereignisse wie die NSA-Affäre verleihen Schreckensszenarien wieder unvorhergesehene Aktualität.
Aldous Huxley, Schöne Neue Welt (Hörverlag)
George Orwell, 1984 (Hörbuch Hamburg)

Neue Sachbücher
„Sind’s gute Drogeriemärkte, sind’s schlechte Drogeriemärkte“: Bernhard Bueb darüber, dass „ein gutes Leben nur gelingen kann, wenn nicht gelogen wird“. Seine Abhandlung über die Ehrlichkeit ist leider „unterkomplex“: „Man hätte sich ein bisschen mehr intellektuelle Disziplin und Führung gewünscht.“
Bernhard Bueb, Die Macht der Ehrlichen. Eine Provokation (Ullstein)

„Was hat es mit der Bewegung der Sterne unter dem Wortgeröll auf sich?“: Kurt Flaschs „gewagte“ Auswahl von Liebesgeschichten aus Boccaccios Decameron.
Giovanni Boccaccio, Liebesgeschichten aus dem Decameron (C.H. Beck)

„Über das Stürzen klage ich nicht“: Briefe von Franz Kafka aus den Jahren 1918 bis 1920, überprüft, kommentiert und mit Informationen zu den Empfängern versehen.
Franz Kafka, Kritische Ausgabe: Briefe 1918-1920 (S. Fischer)

Die Welt

siehe „Literarische Welt“: [mehr…]

Süddeutsche Zeitung

Zum Tod des Lyrikers Hans-Jürgen Heise, der bereits am 13. November im Alter von 83 Jahren in Kiel verstarb.

Morgen (24. November) vor 300 Jahren wurde Laurence Sterne geboren. Die SZ widmet sich dem Autor und seiner Bedeutung in fünf Porträts.

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