Der Borromäusverein empfiehlt im April als Roman „Ein langer, langer Weg“ von Sebastian Barry (Steidl) und als Sachbuch „einfach leben“, hrsg. von Rudolf Walter (Herder).
Sebastian Barry erzählt aus der Sicht eines 19-jährigen Iren vom Grauen und der Sinnlosigkeit des Ersten Weltkrieges: „Der Roman, der 2005 auf der Shortlist des Booker-Preises stand, erinnert an „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque und bringt seine Leser auf Tuchfühlung mit Kälte und Schlamm, Hunger und Durst, Verzweiflung und Angst der Soldaten, die an vorderster Front eingesetzt wurden“.
In „einfach leben“ schreiben Dietrich Grönemeyer, Verena Kast, Sarah Wiener, Eckart von Hirschhausen u.a. „über alle möglichen Fragen des menschlichen Lebens wie Versöhnung oder Verlust, Freundschaft oder Schwierigkeiten, zu Anfangen und Aufhören. Die kurz gehaltenen Texte bieten inspirierende Gedanken und wertvolle Hinweise für unserer Zeit, die sich so oft vom Einfachen entfernt und doch eine so große Sehnsucht nach dem einfach Leben hat.“