Der kolumbianische Literatur-Nobelpreisträger Gabriel García Márquez ist tot. Der 87jährige starb am Donnerstag in seinem Haus in Mexiko-Stadt.
Gabriel García Márquez gilt als einer der meistgelesenen Schriftsteller Lateinamerikas und gehört zu den Begründern des sog. „Magischen Realismus“ in der Literatur.
Wegen einer schweren Lungenentzündung war García Márquez Anfang April rund eine Woche lang in einem Krankenhaus in Mexiko-Stadt behandelt worden. Seine Familie sprach von einer Vorsichtsmaßnahme. Allerdings musste er nach Angaben des Gesundheitsministeriums auch nach seiner Entlassung künstlich beatmet werden.
García Márquez wurde am 6. März 1927 in Aracataca geboren, lebte aber seit drei Jahrzehnten in der mexikanischen Hauptstadt. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die Romane Hundert Jahre Einsamkeit und Die Liebe in den Zeiten der Cholera. Seine Bücher wurden weltweit millionenfach verkauft; allein „Hundert Jahre Einsamkeit“ wurde in 25 Sprachen übersetzt und 50 Millionen Mal verkauft. Auf Deutsch liegt sein Werk bei Kiepenheuer & Witsch vor.
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