Wenn Sie bei „Leipzig liest“ Leute mit Mikrophonen herumhuschen sehen – keine Angst, das sind keine Bootlegger, sondern Studenten der Buchwissenschaft der Universität Leipzig, die für den eigens von der Buchmesse bereitgestellten Blog Leipzig lauscht Beiträge einfangen.
Wie in jedem Jahr ist „Leipzig liest“ ein Muss für Literaturjunkies. Für den Besuch des Lesefestivals kommen tausende Besucher an die ausgefallensten Orte, um Autoren zu lauschen. Damit möglichst viele Autoren und Verlage ihre Leseveranstaltungen bei „Leipzig liest“ öffentlich besprochen bekommen, hat die Buchwissenschaft der Universität Leipzig unter Leitung von Siegfried Lokatis die Idee entwickelt, eine große Schar von Studenten als „rasende Reporter“ zur Berichterstattung in die Stadt zu schicken. Hingehen, zuhören, posten lautet der Auftrag. Leipzig lauscht ist ein Format zum Experimentieren, dessen Ausgang man online gespannt verfolgen und kommentieren kann.