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„Makarionissi oder Die Insel der Seligen“

Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag für Vea Kaiser und ihren Familienroman 
„Makarionissi oder Die Insel der Seligen“

Den Buchpreis 2015 der Stiftung Ravensburger Verlag bekommt die 26jährige Wiener Autorin Vea Kaiser. Die junge Schriftstellerin erhält die mit 12.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihren Familienroman „Makarionissi oder Die Insel der Seligen“ (Kiepenheuer&Witsch).

Die Stiftungsvorsitzende Dorothee Hess-Maier übergibt den Preis am 30. November 2015 in Berlin. In den Vorjahren 2014, 2013, 2012 und 2011 waren die Schriftsteller Lena Gorelik, Doris Knecht, Sten Nadolny und Maja Haderlap mit diesem Buchpreis ausgezeichnet worden.
Begründung der Preisvergabe

Der Roman „Makarionissi oder Die Insel der Seligen“erzählt von einer griechischen Familie im Zeitalter der großen Wanderungen unserer Gegenwart, in der das Lebensmodell Familie vor neuen, ungeahnten Herausforderungen standhält. Das Thema könnte aktueller kaum sein. Vea Kaiser entwarf eine Geschichte über fünf Generationen voller Aufbrüche, Ankünfte, Fluchten und der ein oder anderen Rückkehr. Trotz Störungen, Beschädigungen, Verfehlungen, politischen Zwistigkeiten erweist sich das familiäre Netzwerk als haltbar. Der Roman führt von Kleinasien in den Nordwesten Griechenlands, nach Deutschland, in einen indischen Ashram, nach Chicago, nach Österreich und endet in Griechenland. Auf diesem Weg erweist sich der Zusammenhalt der Familie als rettende Festung, aber auch als schmerzhafte Fessel. Dieses Buch verdient die Bezeichnung Familienroman im besten Sinne.

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