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De Gruyter übernimmt die Lucius & Lucius Verlagsgesellschaft

Das Verlegerehepaar Wulf D. und Akka von Lucius übergibt die Lucius & Lucius Verlagsgesellschaft in neue Hände. Ab 1. Januar 2016 werden alle neu publizierten Bücher und 18 wissenschaftliche Zeitschriften des Fachverlags für Wirtschaftswissenschaften und Soziologie unter dem Dach von De Gruyter erscheinen.

Der Verlagsstandort in Stuttgart wird aufgegeben und das Programm vom Standort des Verlagshauses De Gruyter Oldenbourg, München, aus weitergeführt.

„Wir haben uns nach sorgfältiger Prüfung verschiedener Alternativen für den Verkauf an De Gruyter entschieden“, sagt Prof. Dr. Wulf D. von Lucius, Geschäftsführer der Lucius & Lucius Verlagsgesellschaft und erläutert: „Ausschlaggebend für unsere Wahl war, dass sich das Programm von Lucius & Lucius sehr gut in das bestehende Programm von De Gruyter Oldenbourg integrieren lässt und hier die besten Bedingungen für das Programm gegeben sind, sich in einem zunehmend internationalen wie digitalen Umfeld weiter zu entwickeln“.

Das Gesamtprogramm von Lucius & Lucius umfasst rund 300 lieferbare Buchtitel in den Publikationssprachen Deutsch und Englisch sowie weitere 2000 Titel, die über das e-dition Programm von De Gruyter wiederbelebt werden können. Im Zeitschriftenprogramm erscheinen unter anderem die Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, die Zeitschrift für Soziologie und Review of Economics.

„Der Zukauf der Lucius & Lucius Verlagsgesellschaft bereichert das Programm in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bei De Gruyter um exzellente Inhalte, die wir sehr gern pflegen und gemeinsam mit den Herausgebern und Herausgeberinnen weiter entwickeln möchten“, sagt Dr. Anke Beck, Geschäftsführerin bei De Gruyter. „Uns gelingt es durch die Zusammenlegung der Programmteile, den Bereich „Wirtschaft und Soziales“ bei De Gruyter weiter strategisch auszubauen und in der wissenschaftlichen Tiefe um überzeugende Angebote zu bereichern. Das Ehepaar von Lucius und wir sind überzeugt, dass beide Programmteile wesentlich voneinander profitieren werden.“

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