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Berlin: vbb gründet Imprint „Quintus“

Der Verlag für Berlin-Brandenburg (vbb), spezialisiert auf regionale Kulturgeschichte, hat ein Imprint gegründet: den Quintus Verlag. Damit will Verleger André Förster seinen thematischen Aktionsradius erweitern. Das Quintus-Programm wird sich vor allem dem erzählenden Sachbuch widmen und Themen aus der Literatur- und Kulturgeschichte behandeln.

Die Neugründung hat auch personelle Konsequenzen: Ab sofort erweitert Sophie Charlotte Bentzien das vbb-Lektorat. Die Kulturwissenschaftlerin, die unter anderem an der Wiener Library in London und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum gearbeitet hat, wird vor allem das Quintus-Programm betreuen.

Im Herbst werden vier Titel erscheinen. Unter anderem beschäftigt sich Friedrich Dieckmann in Luther im Spiegel. Von Lessing bis Thomas Mann mit der Rezeption Luthers in der deutschen Literatur. Erstmals auf Deutsch erscheinen wird Unerkannt durch Deutschland. Der tschechische Schriftsteller Jaroslav Durych verarbeitete hier Gedanken und Erlebnisse einer Reise, die er 1925 auf Wallensteins Spuren unternommen hat.

www.quintus-verlag.de

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