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Bücher und Autoren morgen im Feuilleton der ZEIT

„Gefühle – sinnlos, aber groß“:
Kurt Steinmann hat die »Ilias« neu übersetzt, und zwar in Verse. Das klingt überhaupt nicht gestelzt, sondern verführt zum lauten Lesen dieses prächtigen Epos
Von Ijoma Mangold
Homer: Ilias. Aus dem Griechischen von Kurt Steinmann; Nachw. von J. P. Reemtsma; mit Illustr. von – A. Christian; -Manesse Verlag, München 2017; 576 S., 99,– €

„Jeder sein eigener Polizist“:
Andreas Bernard untersucht die »Komplizen des Erkennungsdienstes«. Die heutigen Formen der Selbstverwirklichung im Netz gehen auf die Überwachungstechniken von gestern zurück
Von Marie Schmidt
Andreas Bernard: Komplizen des Erkennungsdienstes. Das Selbst in der digitalen Kultur; S. Fischer, Frankfurt/Main 2017; 240 S., 24,– €

„Krieg ohne Opfer?“
Die Historikerin Svenja Goltermann hat die Wahrnehmung der Gewalt in der Moderne untersucht
Von Stephan Speicher
Svenja Goltermann: Opfer. Die Wahrnehmung von Krieg und Gewalt in der Moderne. S. Fischer, Frankfurt/Main 2017; 336 S., 23,– €; als E-Book 19,99 €

„Vom Stapel“
Klingelingeling
Warum Weihnachten absolut reformresistent ist
Von Ursula März
Jörg Maurer: Stille Nacht allerseits. S. Fischer, Frankfurt/Main 2017; 254 S., 12,– €

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