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Umgeblättert heute: Der „sträflich unterschätzte Literat“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

Neue Sachbücher

  • „Wir sitzen alle in der roten Tinte“: Christina von Braun sondiert Konzepte von Verwandtschaft und umgeht dabei das Recht.
    Christina von Braun, Blutsbande. Verwandtschaft als Kulturgeschichte (Aufbau)
  • „Zwischen Fortschritt und Asphalt“: Über den Stand der LGBT-Bewegung.
    Dennis Altman und Jonathan Symons, Queer Wars. Erfolge und Bedrohungen einer globalen Bewegung (Wagenbach)

FAZ-Feuilletonchef Jürgen Kaube hat einen Essay zum Lob des Fussballs (C.H. Beck) geschrieben.

  • „Was ist das für ein Leben“: Der „sträflich unterschätzte Literat Jan Weiler“ tarnt seine Befindlichkeitsstudie als Krimi.
    Jan Weiler, Kühn hat Ärger (Piper)
  • „Lesen ist keine Selbstverständlichkeit“: Reden von Furcht und Zorn bei der Eröffnung der Leipziger Buchmesse.
  • „Dissonanz als Erweckung“: Eine „künstlerische Coming-of-age-Geschichte“, die „stark autobiografisch geprägt ist und zugleich wie eine Bodenprobe des Zeitgeists jener Jahre daher kommt, die der 68-Revolte vorausgingen“.
    Friedrich Christian Delius, Die Zukunft der Schönheit (Rowohlt)

  • „Willkommenskultur“: Die Eröffnung der Leipziger Buchmesse steht im Schatten der Schriftstellerdiskussion in Dresden.
  • „Süßer Vogel Jugend“: Ein „vielstimmiger Roman“ über „Liebe und Politik in Zeiten der Maueröffnung“.
    Julia Schoch, Schöne Seelen und Komplizen (Piper)
  • „Freundliches Gespräch mit einem Inquisitor“: Über die 18. LitCologne

Kinder- und Jugendliteratur

  • „Die Welt ist voller Niegewesen“: Ein Vögelchen lernt das Spiel mit den Sprachen.
    Martin Baltscheit, Tschiep! (Beltz & Gelberg)
  • „Apfelstrudel wie Paris bei Nacht“: Gus Gordon skizziert die Geschichte des Reisens, am Beispiel von George, der dies erst mal lernen muss.
    Gus Gordon, Irgendwohin oder der Tag, an dem George das Fliegen lernte (Knesebeck)
  • „Arschbombe im Teich“: Ein Traktor fürs Leben.
    Finn-Ole Heinrich, Dita Zipfel, Halina Kirschner, Trecker kommt mit (Mairisch)
  • „Lernen von den Trampeltieren“: Ein „Sittengemälde der Gesellschaft“.
    Gerhard Haderer/Heinz Janisch, Das große Rennen (Jungbrunnen)
  • „Fundstück“: Hans Falladas Kindergeschichten Hoppelpoppel, wo bist du? (Jacoby & Stuart)

  • „Wir sind jetzt alleine mit der Dunklen Materie“: Ein Nachruf auf Stephen Hawking.

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Titelempfehlungen zu iranischen Autor:innen

„Die persische Literatur gehört zu den großen Kulturschätzen der Menschheit. Sie ist eine lebendige Tradition, die seit mehr als tausend Jahren Generationen bewegt, tröstet und herausfordert. Seit der islamischen Revolution ist ihre Freiheit zunehmend eingeschränkt.“, schreibt die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V., die aus aktuellem Anlass passende Buchempfehlungen zusammengestellt hat.

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