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In Köln gibt es jetzt den Verein Literaturszene Köln e.V.

Am 23. April 2018, dem Welttag des Buches, wurde die Interessenvertretung Literaturszene Köln e. V. gegründet. Der Verein möchte das literarische Leben der Stadt sichtbarer machen, die Arbeitsbedingungen der Kölner Literaturschaffenden verbessern und die Vernetzung zwischen den verschiedenen literarischen Praxisbereichen sowie anderen Kunstsparten fördern.

Die Gründungsmitglieder des Vereines Literaturszene Köln e.V.

 

„Im Angesicht der prekären Situation vieler Literaturschaffender gründen 22 Akteure der Kölner Literaturszene – AutorInnen, BloggerInnen, BuchhändlerInnen, JournalistInnen, ÜbersetzerInnen, VeranstalterInnen und VerlagsmitarbeiterInnen – diesen Verein, der die Interessen der Literatur in Nordrhein-Westfalens größter Stadt vertreten will“, heißt es in der Mitteilung.  Vorstandsvorsitzender Dorian Steinhoff: „Köln als Literaturstadt befindet sich im Aufwind. Das Angebot an unabhängigen Veranstaltungsreihen wächst, die neuen Studiengänge an Universität und KHM ziehen junge Schreibende in die Stadt und mit dem Schreibraum Köln gibt es erstmals ein Zentrum für literarische Produktion und professionellen Austausch. Nun gilt es, diese positive Stimmung aufzugreifen.“

Der Verein möchte die Wahrnehmung der Literaturszene in der Öffentlichkeit vergrößern, mehr Vernetzung und Diskurs von und zwischen Literaturschaffenden und anderen Kunstsparten anbahnen und gemeinsam mit der Kulturpolitik erarbeiten, wie sich die literarische Förder- und Infrastruktur ausbauen lässt, um die Arbeitsbedingungen der Literaturschaffenden zu verbessern. Literaturszene Köln e. V. wird eigene Projekte, Konzepte und Strategien entwerfen und umsetzen. Im Sommer 2018 übernimmt der Verein die Trägerschaft des Schreibraum Köln. Außerdem ist eine „Lange Nacht der Kölner Literatur“ in Planung.

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