
Welche Bücher werden in den aktuellen gedruckten Ausgaben der Wochenzeitungen Der Freitag und Die ZEIT besprochen?
Der Freitag Ausgabe 32:
Faszination am Kapitalismus. Dieses Buch hilft dabei, die gegenwärtige Krise des Kapitalismus zu verstehen – indem es seine größten Kritiker vorstellt.
von Markus Steinmayr
Der Kapitalismus und seine Kritiker. Eine Geschichte von der Industriellen Revolution bis zur Künstlichen Intelligenz – John Cassidy, Propyläen Verlag 2026, 816 S., 39 €
Späte Begegnung mit Brigitte Reimann. Christine Burgartz entwirft ein reizvolles Verwirrspiel um die letzte Lebensphase der DDR-Schriftstellerin Brigitte Reimann.
von Irmtraud Gutschke
Was zwischen zwei Menschen geschieht – Christine Burgartz, Aufbau Verlag 2026, 193 S., 22 €
Analphabeten der Liebe. Ein neuer Roman der großen Autorin Angelika Klüssendorf, in dem sich eine dysfunktionale Patchwork-Familie im Lieben übt.
von Marlen Hobrack
Trost – Angelika Klüssendorf, Piper Verlag 2026, 208 S., 24 €
„Meine Literatur liefert keine Erklärungen“. Warum all die DDR-Romane? Weil der Osten die besseren Geschichten erzählt, sagt Lukas Rietzschel.
Michael Hametner führte das Gespräch
Sanditz – Lukas Rietzschel, dtv 2026, 480 S., 26 €
Die ZEIT Ausgabe 34:
Unter Blauäugigen und Blindwütigen
Als die Schriftsteller zur Waffe griffen: Paul Ingendaays glänzend erzähltes Panorama des Spanischen Bürgerkriegs VON MERTEN WORTHMANN
Paul Ingendaay: Entscheidung in Spanien. Der große Kampf der Literatur 1936-1939; C. H. Beck, München 2026; 352 S., 28,– €
Kolumne: KRIMIS von Simone Buchholz
Was geschah im Mercedes-Coupé? Die Gefahr lauert bei Vincent Tal in den Tiefen der nordhessischen Achtzigerjahre. Und das ist sehr unterhaltsam.
Tainted Love von Vincent Tal (Pfaueninsel, 22,– €)
Begegnung mit einem Phantom
Die Werke des amerikanischen Schriftstellers Tony Tulathimutte handeln von Irrwegen der Identitätspolitik. Ist er deshalb ein rechter Troll? VON BERIT DIESSELKÄMPER
Tony Tulathimutte: Fiasko. Fiktionen; a. d. Engl. v. S. Jacobs, S. Ochel, J. Schönherr; dtv, München 2026; 367 S., 26,– €





