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Iris Wolff gewinnt den Otto-Stoessl-Preis 2018

Iris Wollf (c) Falko Schubring

Otto Müller-Autorin Iris Wolff wird mit dem Otto-Stoessl-Preis 2018 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 4000 Euro dotiert und wird seit 2012 erstmals wieder von der Otto Stoessl-Stiftung Graz verliehen.

Im Verlag Otto Müller sind die Bücher So tun, als ob es regnet, Leuchtende Schatten und Halber Stein erschienen.

Christoph Binder, Vorsitzender der Otto Stoessl-Stiftung Graz begründet die Entscheidung so: „Spricht man heute von der versunkenen Welt der deutschen Kultur in Siebenbürgen und sucht nach literarischen Darstellungen, denkt man wohl zunächst an Eginald Schlattner und Herta Müller, aber in zunehmendem Maße auch an Iris Wolff, die um zwei respektive eine Generation jüngere Autorin, die schon als Kind ihre Heimat verlassen hat. Mit scheinbar schwebender Leichtigkeit, klarer, auf das Wesentliche reduzierter Sprache und feinsinniger Beobachtungsgabe entwirft sie spannungsreiche Bögen zwischen versunkenen Welten und der Gegenwart und entwirft in ihren Erzählungen fein nuancierte Charaktere.“

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