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Wolfram Eilenberger gewinnt den „Prix du meilleur livre étranger“

Wolfram Eilenberger gewinnt mit Zeit der Zauberer den französischen Literaturpreis „Prix du meilleur livre étranger“ in der Kategorie „Essay“.

Die Jury würdigt die in diesem Werk erinnerten Konzepte aus dem großen Jahrzehnt der Philosphie nach dem Ersten Weltkrieg. Eilenberger, so die Jury, macht darauf aufmerksam, dass das Denken von Wittgenstein, Heidegger, Cassierer und Benjamin gerade heute erneut eine hohe Bedeutung im gesellschaftlichen Diskurs einnimmt: die Kritik an der Technologie, Fragen der Identität und eine nachhaltige Entwicklung.

Der Preis wurde durch den Verleger Robert Carlier 1948 ins Leben gerufen und seither jährlich verliehen. Bislang erhielten ihn unter anderem Margarete Buber-Neumann, Verena von der Heyden-Rynsch, W. G. Sebald und Christoph Ransmayr.

Zeit der Zauberer erschien im Frühjahr 2018 bei Klett-Cotta, war mehrere Wochen auf der Spiegel Bestsellerliste, wurde von der Presse gefeiert und erhielt im Herbst vergangenen Jahres den Bayerischen Sachbuchpreis. Das französische Pendant Le Temps de Magiciens, verlegt von Albin Michel, wurde von Corina Gepner aus dem Deutschen ins Französiche übersetzt.

Die Preisverleihung findet am 28. November im Sofitel Le Scribe Opera, Paris. statt.

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