
Welche Bücher werden in den aktuellen gedruckten Ausgaben der Wochenzeitungen Der Freitag und Die ZEIT besprochen?
Der Freitag Ausgabe 31:
Es war einmal ein Tier. Manik Sarkar schreibt mit „Ochsenkopf“ einen drastischen und stilistisch großartigen Debütroman über das Schlachten. Seine Einsichten sind heute wichtiger denn je.
Von Christian Baron
Ochsenkopf – Manik Sarkar. Ruth Löbner (Übers.), Zsolnay 2026, 176 S., 23 €
Alle erwarteten die „richtige“ Trauer. Anne Goscinnys Briefe an ihren berühmten Vater klingen manchmal wie die von Annie Ernaux
von Malin Kraus
Das Klimpern der Schlüssel – Anne Goscinny. Ina Kronenberger (Übers.), Diogenes 2026, 80 S., 16 €
Eine Frau vieler Talente. Ise Gropius ist den meisten bisher nur als die Frau an der Seite des Bauhaus-Direktors Walter Gropius bekannt. Ihre nun veröffentlichten Tagebücher zeigen, wie wichtig ihre Rolle war.
Gastbeitrag von Astrid Bähr
Ise Gropius: Tagebuch 1924–1928. Eine Bauhaus-Chronik – Astrid Bähr, Adriana Kapsreiter (Hg.) Hirmer 2026, 344 S., 40 €
Die ZEIT Ausgabe 33:
Dieses Fell riecht nach Freiheit
Was für eine Geschichtenmagierin: Die polnische Schriftstellerin Joanna Bator leuchtet in ihren Erzählungen unseren dunklen Kern aus VON VOLKER WEIDERMANN
Joanna Bator: Die Flucht der Bärin. Aus dem Polnischen von Lisa Palmes; Suhrkamp, Berlin 2026; 317 S., 26,– €
Kolumne: Lebenshilfe:
Mit Radikalkritik lässt sich Joghurt vielleicht retten
Warum Paul Watzlawicks »Anleitung zum Unglücklichsein« immer noch so gute Laune macht Von Marlene Knobloch
Paul Watzlawick, die Anleitung zum Unglücklichsein von 1983 (Piper Verlag, 12,– €),