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Ernest Wichner erhält den Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung

Ernest Wichner (©privat)

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht Ernest Wichner den mit 15.000 Euro dotierten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung 2020.

Mit Ernest Wichner, der von 2003 bis Ende 2017 das Literaturhaus Berlin leitete, werde ein „virtuoser Übersetzer und Sprachkünstler“ geehrt. Seit 1990 erscheinen in stetem Rhythmus von ihm ins Deutsche übertragene große Werke der rumänischen Literatur, etwa der Bücher von M. Blecher, Norman Manea und Nora Iuga. Für den Zsolnay Verlag hat er Werke von Liliana Corobca (Der erste Horizont meines Lebens, 2015), Varujan Vosganian (Buch des Flüsterns, 2013. Das Spiel der hundert Blätter, 2016. Als die Welt ganz war, 2018), Catalin Mihuleac (Oxenberg & Bernstein, 2018) und Mircea Cartarescu (Solenoid, 2019) übersetzt.

Der Preis wird am 23. Mai im Rahmen der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Essen verliehen.

Mit dem Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutschsprachiger Literatur in Russland wird die russische Übersetzerin Tatjana Baskakowa im Rahmen der Frühjahrstagung  ausgezeichnet.

Der Johann-Heinrich-Voß-Preis wird seit 1958 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung „für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Übersetzung“, verliehen. Vor allem werden Übersetzungen literarischer Werke in die deutsche Sprache ausgezeichnet.

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