Sybille Baecker (aka Kirstin Baker) erhält ein Arbeitsstipendium des Krimi-Netzwerks Mörderische Schwestern e.V.
Sybille Baecker (c) G. Below
Krimi-Autorin Sybille Baecker, auch bekannt unter ihrem Pseudonym Kirstin Baker, erhält das mit 1.500 Euro dotierte Arbeitsstipendium 2020 des Krimi-Netzwerks Mörderische Schwestern e.V. für ihr Projekt „Kein Zurück“.
„Wir gratulieren Kirstin Baker zu dieser Auszeichnung“, sagt Jury-Sekretärin Barbara Steuten. „Für die Jury war es nicht leicht, aus den 87 eingereichten Bewerbungen mit einigen sehr spannenden Plots eine Gewinnerin zu küren. Trotz der teils hochkarätigen Beteiligung und obwohl auch für einige andere Einsendungen gute Argumente gesprochen haben, hat sich die Jury letztlich einmütig auf Kirstin Bakers Projekt ‚Kein Zurück‘ geeinigt.“
Die Jury sei gespannt auf den Fortgang des Romanprojekts mit einem politisch brisanten Plot dieser erfahrenen Autorin, die in „Kein Zurück“ über den Kampf zweier Frauen gegen eine rechtsextremistische Organisation schreibt, der von Frankfurt bis in den Norden Schottlands führt.
„Ich freue mich riesig über das Stipendium“, sagt Sybille Baecker. „Dieser Krimi ist ein großes Herzensprojekt von mir. Als ich vor einigen Jahren zum ersten Mal auf Orkney-Mainland war,habe ich mich in die Insel verliebt und beschlossen, dass ich einen Krimi schreiben muss, der in dieser rauen Landschaft spielt.“
Seither war die Autorin mehrfach zu Recherchen auf der schottischen Insel, um das aufwendige Projekt voranzutreiben. „Dieses Stipendium ist für mich nicht nur eine große finanzielle Unterstützung in diesem Ausnahme-Jahr, in dem uns Autoren und Autorinnen viele Veranstaltungen und damit auch Verdienstmöglichkeiten wegfallen. Es ist für mich auch eine großartige Anerkennung meiner bisherigen Arbeit, die ich bereits in diesen Kriminalroman gesteckt habe.“
Die Autorin: Sybille Baecker alias Kirstin Baker wurde im Emsland geboren, lebt und schreibt jedoch seit vielen Jahren in Süddeutschland, vor den Toren Tübingens. Schon als Jugendliche reiste sie oft nach Großbritannien und hatte später in ihrem Beruf als IT-Prozessingenieurin in den Regionen um London und Edinburgh zu tun. Das Herz der Autorin schlägt für die rauen Küsten Schottlands und die Orkney-Inseln, die sie immer wieder gern und ausgiebig bereist. Wer ihre Kommissar-Brander-Reihe kennt, weiß, dass sie auch ein Faible für das schottische Lebenswasser – den Scotch Whisky – hat.Der Plot und die Begründung der Jury: „‚Kein Zurück‘ erzählt mit dem Charme eines Roadmovies von der Flucht einer Frau vor ihrer Vergangenheit in einer extremistischen
Mit ihrem Arbeitsstipendium fördern die „Mörderischen Schwestern“ jährlich eine Schriftstellerin unabhängig von Alter, Wohnort und bisherigen Veröffentlichungen bei der Arbeit an einem Kriminalroman. Die Förderung soll vor allem Frauen mit familiären Verpflichtungen helfen, sich auf das Schreiben zu konzentrieren. Im Jahr 2020 wurde das Stipendium bereits zum siebten Mal vergeben. Viele der bisherigen Stipendiatinnen, darunter Anke Laufer,Marlen Schachinger und Patricia Holland Moritz, haben ihre Werke seit der Förderung veröffentlicht.
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