
Zum 1. Oktober 2022 wird Oliver Vogel verlegerischer Geschäftsführer der S. Fischer Verlage und kehrt mit diesem Schritt von der Graf & Graf Medien- und Literaturagentur (wir berichteten) zu seiner alten Wirkungsstätte zurück. Ebenfalls zum 1. Oktober 2022 tritt Dr. Gerd Robertz als kaufmännischer Geschäftsführer ein und übernimmt als COO der Fischer Verlage auch die Verantwortung für Krüger und Scherz, die beiden Imprints für die allgemeine Unterhaltung und TOR.
Sabine Bischoff verantwortet weiterhin als Geschäftsführerin die Bereiche Vertrieb und Marketing. Die bisherige verlegerische Geschäftsführerin Dr. Siv Bublitz verlässt zu diesem Zeitpunkt das Verlagshaus „im besten gegenseitigen Einvernehmen wegen unterschiedlicher Auffassungen über die weitere Entwicklung der Verlage.“
„Der Verlag war seit seiner Gründung durch Samuel Fischer immer ein moderner und anspruchsvoller Autor*innenverlag. In seiner erfolgreichen Geschichte wurde er zu einem maßgeblichen Haus für deutschsprachige und internationale Literatur, und zugleich ein Zentrum wichtiger gesellschaftspolitischer Debatten“, sagt Oliver Vogel.
Gerd Robertz: „Ich freue mich außerordentlich auf meine neue Aufgabe, in der ich Oliver Vogels programmatischen Weg mit aller Kraft unterstützen und die S. Fischer Verlage weiter stärken will.“
Nach Stationen bei Suhrkamp und dem Verlag der Autoren war Oliver Vogel von 1999 bis 2021 bei S. Fischer tätig, zuletzt in der Funktion des Programmleiters für die deutschsprachige Literatur und als Leiter von S. Fischer Berlin.
Gerd Robertz war von 2015 bis Februar diesen Jahres Sprecher der Geschäftsführung von BoD, dem europaweit führenden Spezialisten im Bereich der digitalen Buchpublikation. Davor war er mehrere Jahre in den USA und Kanada tätig und führte anschließend acht Jahre den Online-Medienhändler buecher.de.
Dr. Alexander Lorbeer, CEO der Holtzbrinck Buchverlage (HBU): „Mit Oliver Vogel gewinnen wir einen Verleger, der mit Leidenschaft das Programm gestaltet und Bücher macht. Zugleich ist er wie kein anderer mit den Schätzen, den ausgezeichneten Autor*innen und den Chancen von S. Fischer bestens vertraut.