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Lesetipp: Wolfram Weimer im Visier

Ein Jahr ist Kulturstaatsminister Wolfram Weimer bereits am Werk. Seitdem ist viel passiert, nicht unbedingt immer im Sinne derer, die er vertritt. Die Tagesschau hat eine lesenswerte Analyse zum Thema zusammengestellt.

Berlinale, Buchhandlungspreis oder Nationalbibliothek: Das BKM bewies zuletzt nicht immer Geschick im Umgang mit Kulturschaffenden. Zuletzt war es Wolfram Weimer gerichtlich untersagt worden, die vom Buchhandlungspreis ausgeschlossenen Buchhändler:innen als Extremist:innen zu bezeichnen und auch seine Abwesenheit beim Theaterpreis sorgte für Unmut.

Eine gute Zusammenfassung aller Geschehnisse der jüngsten Zeit hat die ARD erstellt.

Zum vollständigen Beitrag geht es hier.

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2 Kommentare

  1. Wolfram Weimer ist ohne Zweifel rhetorisch versiert (das war aber z.B. Dr. Joseph Goebbels auch), aber er ist nicht an Kultur interessiert. In seine Ausführungen flicht er keine Lesefrüchte ein, Zitate nur, wenn sie ihm nutzen, ihn schmücken, ihn größer, schöner und bedeutender erscheinen lassen. Er ist ein hochgewachsener Narzisst, dem es nicht um die Inhalte und Anliegen seines Amtsbereichs als Kulturstaatsminister geht, sondern nur und ausschließlich um die Steigerung seines Egos: Ich bin der Größte, Schönste, Gescheiteste… Weimers Eitelkeit ist geradezu grenzenlos – äußerlich wie in seinen Aussagen. Egal ob Buch und Literatur, Film, Theater – alles hat sich ihm und seinen konservativ und krude-völkischen Paradigmen unterzuordnen. Neben Nina Warken und vor allem Katherina Reiche ist Wolfram Weimer die schlimmste Fehlbesetzung im Kabinett Merz. Eine Abberufung als Kulturstaatsminister ist längst überfällig – er hätte nie berufen werden dürfen. In einem solchen Fall brauchen wir uns keine Sorgen um ihn zu machen – er ist im rechts-konservativen Netzwerk sehr gut versorgt, seit CICERO.

  2. Naja, der Schlenker zu Joseph Goebbels ist wirklich billig – und unangemessen. Bei aller berechtigter Kritik. Dass es auch anders geht, zeigt der Vorsteher des Deutschen Buchhandels, Sebastian Guggolz. Klug und deutlich in der Sache.

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