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Bestenliste: Die Sachbücher des Monats August 2026

Die Medienunternehmen Die Welt, Radio 3 RBB, Neue Zürcher Zeitung und ORF-Radio Österreich 1 stellen monatlich die „Sachbücher des Monats“ zusammen. Dieses Mal dabei:

  1. Christiane Hoffmann: Die Träume, die wir hatten. Meine Freundin, Russland, die Ukraine und ich, C. H. Beck Verlag, 300 Seiten, € 26,00
  2. Papst Leo XIV: Magnifica humanitas. Über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Enzyklika, Herder Verlag, 192 Seiten, 16,00
  3. Asma Mhalla: Cyberpunk. Das neue totalitäre System. Übersetzt von Stephanie Singh, EEdition Mercator, C.H.Beck Verlag, 137 Seiten, € 16,00
  4. Jan Werner Müller: Straße, Platz, Palast. Zur Architektur demokratischer Räume, Suhrkamp Verlag (es), 267 Seiten, € 24,00
  5. Alain de Botton: A Therapeutic Journey. Von der Kunst, schwere Zeiten zu bewältigen. Übersetzt von Karin Witthuhn und Sabine Längsfeld, Rowohlt Tb-Verlag, 400 Seiten, € 25,00
  6. Andrea Stoll: »Zwei Menschen sind in mir«. Ingeborg Bachmann, Piper Verlag, 480 Seiten, € 26,00
  7. Augustine Sedgewick: Männer, Väter, Patriarchen. Eine Geschichte von Liebe und Macht. Übersetzt von Holger Hanowell, Reclam Verlag, 315 Seiten, € 30,00
  8. Philipp Manow: Spaltungslinien. Europas Parteiensysteme und die Dekonsolidierung des Nationalstaats, C.H. Beck Verlag, 173 Seiten, € 18,00
  9. Avner Ofrath: Israel, Palästina, Deutschland. Versuch einer Entwirrung, Suhrkamp Verlag (es), 176 Seiten, € 16,00
  10. Klaus von Dohnanyi / Erich Vad: Frieden – Wie geht das?, Westend Verlag, 126 Seiten, € 22,00

Besondere Empfehlung des Monats August: Prof. Dr. Judith Kohlenberger (Forschungsinstitut für Migrations- und Fluchtforschung und -management (FORM); Wirtschaftsuniversität Wien).) Barbara Prainsack, Datenschlussverkauf. Solidarität in der digitalen Welt, Wagenbach Verlag, 128 Seiten, € 18,00

Barbara Prainsacks neues Sachbuch „liefert eine Gebrauchsanweisung für eine bessere Datenwelt. Statt technokratischer Lösungen setzt die Politikwissenschafterin auf ein umfassendes Solidaritätskonzept: Daten müssen gerecht geteilt und verantwortungsvoll genutzt werden, um gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen und Missbrauch zu verhindern. Wer wissen will, wie Transparenz, Teilhabe und faire Regulierung die Kontrolle über die Datenstruktur zurück ins Gemeinwesen bringen können, findet hier ein stringentes, praxistaugliches Programm. (Judith Kohlenberger)

Die Jury: Tobias Becker, Der Spiegel; Natascha Freundel, radio 3 vom rbb; Dr. Eike Gebhardt, Berlin; Knud von Harbou, Feldafing; Prof. Jochen Hörisch, Unversität Mannheim; Günter Kaindlstorfer, Wien; Dr. Otto Kallscheuer, Sassari, Italien; Petra Kammann, FeuilletonFrankfurt; Jörg-Dieter Kogel, Bremen; Dr. Wilhelm Krull, Hamburg; Marianna Lieder, Berlin; Lukas Meyer-Blankenburg, Redaktion Das Wissen, SWR; Gerlinde Pölsler, Der Falter, Wien; Marc Reichwein, DIE WELT; Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung; Prof. Dr. Sandra Richter, Deutsches Literaturarchiv Marbach am Neckar; Wolfgang Ritschl, ORF Wien; Florian Rötzer, krass-und-konkret, München; Norbert Seitz, Berlin; Mag. Anne-Catherine Simon, Die Presse, Wien; Prof. Dr. Philipp Theisohn, Universität Zürich; Dr. Andreas Wang, Berlin; Prof. Dr. Harro Zimmermann, Bremen; Stefan Zweifel, Zürich.

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