Umgeblättert heute: Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:
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- „Als Barbie über Käthe Kruse triumphierte“: Rückblicke auf das „verblassende zwanzigste Jahrhundert“ von Martin Meyer und Bruno Preisendörfer: „Preisendörfer widmet sich seinem Gegenstand nicht nur mit amüsiertem Kopfschütteln, sondern auch mit einer Akkuratesse, die dem aus essayistische Pirouetten abonnierten Meyer fremd ist.“
Bruno Preisendörfer, Die Verwandlung der Dinge. Eine Zeitreise von 1950 bis morgen (Galiani)
Martin Meyer, Gerade gestern. Vom allmählichen Verschwinden des Gewohnten (Hanser) - „Worauf sich Sisyphus jetzt konzentrieren muss“: Wie sich der überforderte Staat erfolgreich in der Digitalisierung behaupten kann: „Eine exzellente Handreichung für die Politik.“
Martin Schallbruch, Schwacher Staat im Netz. Wie die Digitalisierung den Staat in Frage stellt (Springer Verlag) - „Wenn zwei Sprachen sich streiten, freut sich die dritte“: Jhumpa Lahiri analysiert die eigene Obsession für das Italienische und hat konsequenterweise ihr Buch „direkt auf Italienisch“ geschrieben.
Jhumpa Lahiri, Mit anderen Worten. Wie ich mich ins Italienische verliebte (Rowohlt)
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- „Nicht bei der Sache – Eine Abwesenheits-Notiz“: Otto A. Böhmer über die Aufgewühltheit von 1968. In diesen Tagen erscheint sein Roman Frei nach Schopenhauer im Verlag Karl Alber.
- „Die Zellentür knallt ins Schloss“: Zum ersten Mal erscheint die Originalfassung von Koestlers Roman, der die Zerstörung eines Revolutionshelden schildert und der „sehr viel mehr ist als die Abrechnung seines Autors mit Theorien, in deren Namen seine ehemaligen Genossen diejenigen vernichteten, die von der Parteilinie abwichen“.
Arthur Koestler, Sonnenfinsternis (Elsinor Verlag)
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- heute nichts